Ehre wem Ehre gebührt!

Der 21. März 2012 war ein Tag der Trauer für Münster. Mit dem Ratsbeschluss zur Umbenennung des Hindenburgplatzes wurde der Stadt und ihren Bürgern nach 85 Jahren ein Stück ehrwürdiger Geschichte geraubt.
Mit Freude und Wohlwollen haben wir zur Kenntnis genommen, dass sich gegen diesen Beschluss Widerstand formiert hat. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die Initiative „Pro Hindenburgplatz“ jedoch als bisweilen linksliberal argumentierende Luftnummer, die es scheut, sich klar und konsequent zu den Idealen des großen Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg zu bekennen.

Wir gehen diesen Schritt und sagen: Das Bekenntnis zu Hindenburg kann und darf nicht an einem Straßenschild enden! Militarismus und dem Traum von einer erneuten deutschen Großmachtstellung müssen wieder denkbar sein – Münster braucht auch einen Platz an der Sonne! Es ist die staatsbürgerliche Pflicht eines jeden, seinen Teil zur Verwirklichung dieser Vision beizutragen.
Eine Aufgabe, derer wir, die Hindenburg Jugend Münster, uns seit unserer Gründung im Juni 2012 nun annehmen. Wir fordern daher:

  1. Sofortige Rücknahme des Ratsbeschlusses zur Umbenennung des Hindenburgplatzes!
    Die Verantwortlichen für diesen Beschluss müssen darüber hinaus ausfindig gemacht und ihrer politischen Ämter dauerhaft enthoben werden.
  2. Installation eines Denkmals für Paul von Hindenburg!
    Die derzeitige Nutzung des Platzes als Parkplatz oder wahlweise Tummelplatz für billige Unterhaltung auf der Kirmes ist eines großen Staatsmannes wie Hindenburg nicht würdig! Ein angemessen dimensioniertes Denkmal würde allen Bürgern die Möglichkeit geben, dem Sieger von Tannenberg und Ehrenbürger von Münster regelmäßig den ihm gebührende Respekt zu zollen.
  3. Nutzung des Hindenburgplatzes als Kartoffelacker!
    Während des zweiten Weltkriegs leisteten die Kartoffelfelder auf dem Hindenburgplatz einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Münsteraner Bevölkerung. Was damals richtig war, kann auch in der aktuellen Krise nicht falsch sein. Deutsches Gemüse aus dem Herzen Münsters anstelle billiger Importfrüchte aus dem Süden!
  4. Rückgabe der Villa ten Hompel an die Ordnungspolizei!
    Nicht nur der Hindenburgplatz sondern auch weitere geschichsträchtige Orte in Münster wurden ihrer ursprünglichen Bestimmung beraubt. Die Rückgabe der Villa ten Hompel an die Ordnungspolizei oder ihre Nachfolgeorganisation wäre im Rahmen der Rückbesinnung auf die Hindeburg’schen Werte nur konsequent.

Wir werden nicht eher ruhen, bis Münster sich zu seiner Vergangenheit bekennt und der Hindenburgplatz wieder als Wahrzeichen der lebenswertesten Stadt der Welt erstrahlt. Wer Hindenburg nicht liebt, soll Münster verlassen!

Hindenburg Jugend Münster im Juni 2012


1 Antwort auf „Ehre wem Ehre gebührt!“


  1. 1 mobster 23. Juni 2012 um 15:41 Uhr

    Sehr gute Aktion, Kameraden! Der mutigen Frontkäm…äh..geschickte Stratege darf nicht vergessen werden. ABER: Dabei darf es nicht bleiben. Denn die Geschichte der Stadt hat leider weitere dunkle Kapitel. So wurde etwa der klangvolle Name „Adolf-Hitler-Straße“ nach 1945 zur schmucklosen „Eisenbahnstraße“ verstümmelt! Dabei hätte einem solch zentralen Ort eine Auseinandersetzung mit diesem Teil der deutschen Geschichte gut zu Gesicht gestanden. Mit einer Gedenktafel zum Beispiel. Es war schließlich nicht alles schlecht!

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.